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Von ADSL bis W-LAN

Begriffe und Abkürzungen rund um das Thema Breitbandkommunikation.

ADSL - ADSL2+ - Backbone - Bandbreite - Bit+Byte - Bit/s - Breitbandnetz - Downstream - DSL - DSLAM - EDGE - fibre to the curb - fibre to the home - Glasfaser - GPRS - HotSpot - HSDPA - HSUPA - IP-Technologie - IPTV - ISDN - Kabelverzweiger (KvZ) - letzte Meile - LTE - NGN - Outdoor-DSLAM - SDSL - Streaming - triple play - UMTS - Upstream - VDSL - Voice over IP (VoIP) - web'n'walk - W-LAN

 

 


ADSL / ADSL2+
Abkürzung für "Asymmetric Digital Subscriber Line", asymmetrische digitale Anschlussleitung. Bei ADSL sind die Datenraten in Empfangsrichtung größer als in Senderichtung. ADSL2 und ADSL2+ bieten nicht nur eine noch höhere Übertragungsrate, sondern steigern auch die Reichweite der ADSL-Verbindung.

Backbone (Internet Backbone)
Englisch für Rückgrat. Ursprünglich war Backbone die Bezeichnung für das Netzwerk im innersten Kern des Internets. Mittlerweile hat sich Backbone allerdings als genereller Begriff für den Hauptstrang eines Netzwerks etabliert.

Bandbreite
In der Digitaltechnik umgangssprachlich für die Datenmenge, die über ein bestimmtes Medium in einer bestimmten Zeit gesendet werden kann. Die richtige Bezeichnung hierfür ist "Datenrate". Sie bezeichnet die Menge der Daten, die innerhalb einer Zeiteinheit übertragen werden. Diese Größe wird in Kilobit oder Megabit pro Sekunde (Kbit/s, Mbit/s) angegeben.

Bit/Byte
Abkürzung von "Binary Digit". Kleinste Informationseinheit im Computersystem. Kann zwei Werte haben: 0 oder 1. Durch Kombination dieser Zahlen kann jede Information dargestellt werden (8 Bit = 1 Byte).

Bit/s
Bit pro Sekunde (bit per second). Maßeinheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit.

Breitbandnetz
Im Sprachgebrauch werden mit dem Begriff "Breitband" schnelle Übertragungsraten für Daten bezeichnet.

Downstream
Datenübertragung aus dem Internet zum User, z.B. beim Abrufen von E-Mails vom Server oder dem Herunterladen eines Programms.

DSL
Abkürzung für "Digital Subscriber Line", etwa digitale Teilnehmeranschlussleitung. Für die schnelle Datenübertragung kann die "normale" Kupferdoppelader des Telefonanschlusses genutzt werden. Hochgeschwindigkeits-Technologien benötigen allerdings mindestens ein Hybrid-Netz aus einem Glasfaserkern mit Verbindungsstücken aus Kupfer auf der Letzten Meile.

DSLAM
DSLAM-Systeme (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) sind von zentraler Bedeutung für den Betrieb von DSL-Netzen. Sie bündeln mehrere hundert DSL-Anschlüsse der Kunden und führen diese auf eine höhere Netzebene (IP-Backbone). Im Netzwerk aus Kupferdoppeladern befinden sie sich in den Vermittlungsstellen in der Nähe des Hauptverteilers.

EDGE
Enhanced Data Rates for GSM Evolution. EDGE macht die GPRS-Datenübertragung noch schneller. Es werden Datenraten von bis zu 200 Kbit/s erreicht, das ist mehr als dreimal schneller als ISDN. So können mit dem Handy auch mobile Breitbandangebote genutzt werden. T-Mobile ist der einzige Mobilfunkbetreiber, der EDGE flächendeckend in ganz Deutschland anbietet.

 

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Fiber to the curb (FTTC)
Übersetzt "Glasfaserkabel bis zum Bordstein". Die Glasfaserverbindung wird bei FTTC bis in den Kabelverzweiger geführt. Dort wird das Signal für die Übertragung zum Teilnehmeranschluss auf Kupferkabel "umgesetzt".

Fibre to the home (FTTH)
Die FTTH-Technik ist eine Glasfaseranschlusstechnik, bei der die Glasfaser bis zum Endkunden geführt wird.

Glasfaser
Flexible Leitung aus Quarzglas, die zur Signalübertragung mit sehr hohen Übertragungsraten genutzt wird. Sehen Sie dazu bitte auch die Informationen auf der Seite "Glasfaser-Infos".

GPRS
General Packet Radio Service: Bei dieser Technik für die Datenübertragung werden Daten als Pakete empfangen und versendet, wodurch die Übermittlung von mehr Informationen möglich ist. GPRS ermöglicht surfen im Internet sowie das Empfangen und Senden von E-Mails per Handy.

HotSpot
Mit W-LAN hat man auch unterwegs über HotSpots Zugriff auf alle Daten und Informationen. Im transatlantischen W-LAN Netz von T-Mobile und T-Home stehen rund 20.000 HotSpots in 23 Ländern zur Verfügung, davon mehr als 8.000 allein in Deutschland. HotSpots gibt es an öffentlichen Plätzen, Flughäfen, Bahnhöfen, Hotels, Cafés oder Restaurants. Mit "Railnet" bieten T-Mobile und T-Systems gemeinsam mit der Deutschen Bahn öffentliche Internetzugänge in ICE-Zügen an.

HSDPA
High Speed Downlink Packet Access. Die Technik zur Beschleunigung der mobilen Datenübertragung im UMTS-Netz ermöglicht im T-Mobile Netz Datenraten beim Download von bis zu 7,2 Mbit/s.

HSUPA
Abkürzung für "High Speed Uplink Packet Access". Die Technik dient der Beschleunigung der mobilen Datenübertragung beim Datenupload im UMTS Netz von T-Mobile. Mit HSUPA lassen sich Daten mit Bandbreiten von bis zu 1,4 Mbit/s versenden. Bereits Mitte 2008 soll HSUPA im gesamten UMTS-Netz von T-Mobile verfügbar sein.

IP-Technologie
IP steht für Internet Protocol. Damit wird die Übertragungstechnik des Internets bezeichnet, bei der die Informationen in Form von Datenpaketen über das Netz transportiert werden.

IPTV
Internet Protocol Television, oder auf Deutsch Internet-Protokoll-Fernsehen, bezeichnet die digitale Übertragung von Fernsehprogrammen und Filmen über ein digitales Datennetz bezeichnet. Zur Übertragung wird das Internet Protokoll (IP) verwendet.

ISDN
Die Abkürzung für "Integrated Services Digital Network" ist der internationale Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz. ISDN dient zur Übertragung von Sprache, Daten und Bildern. Im Vergleich zum analogen Telefon bietet ISDN höhere Übertragungsraten, bessere Übertragungsqualität und einen einfacheren Übergang zu digitalen Geräten.

 

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Kabelverzweiger (KVZ)
Ein Gehäuse, in dem die Telefonleitungen der Kunden beispielsweise eines Wohngebietes gebündelt und mit der nächsten Vermittlungsstelle verbunden werden. Die KVZ sind meist am Straßenrand aufgestellt.

Letzte Meile
Als "Letzte Meile" wird bei Telekommunikationsnetzen der Abschnitt der Leitung zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Anschluss des Kunden bezeichnet.

LTE
Steht für "Long Term Evolution" . Weiterführende Links dazu: elektronik-kompendium.de oder bei Wikipedia

NGN - Next Generation Network
In der klassischen Netzarchitektur moderner Telefonnetze werden Sprache und Datenübertragung über unterschiedliche technische Plattformen abgewickelt. Ziel des Next Generation Network (NGN) ist es, beide Funktionen zu verbinden und so sprachdatenintegrierte Dienste bereitzustellen. NGN-Netze sind dabei vollständig IP-basiert.

Outdoor-DSLAM
Eine Variante der DSLAMs sind kompakt gebaute so genannte Outdoor-DSLAMs für den Einsatz in den Verteilerkästen der Kabelverzweiger (KVZ). Sie realisieren die gleiche Modem- und Splitterfunktion wie die direkt in den Hauptverteilern eingesetzten DSLAMs, erweitern jedoch das Einsatzspektrum von DSL: Zum einen dort, wo aufgrund von zu hoher Entfernung DSL bisher nicht möglich war, und zum anderen an den Orten, wo die Telefonanschlüsse der Kunden im Hauptkabelabschnitt über Glasfaser und im Verzweigungskabelbereich über Kupfer an das T-Home Netz angebunden sind. Die Outdoor-DSLAM-Technologie kann von T-Home überall dort eingesetzt werden, wo eine ausreichende Nachfrage nach DSL-Anschlüssen besteht, die entsprechende Glasfaser-Kupfer-Struktur mit Stromversorgung vorhanden und ein wirtschaftlicher Einsatz möglich ist.

SDSL
Abkürzung für "Symmetric Digital Subscriber Line"Technologie. DSL-Variante mit gleicher Geschwindigkeit im Up- und Downstream.

Streaming
Audio-/Video Streaming ermöglicht es, multimediale Inhalte live, in Echtzeit und auf Wunsch (on demand) abzurufen.

Triple Play
Dieser Begriff bezeichnet kombinierte Dienstleistungsangebote aus Internet, Sprachkommunikation (Telefonie) sowie multimedialen Informations- und Unterhaltungsservices. Auf der Basis von Breitbandnetzen können die Kunden solche IP-basierten Dienstleistungen über eine Leitung nutzen.

 

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UMTS
Universal Mobile Telecommunications Service.Standard für besonders leistungsfähige Mobilfunknetze, die in Deutschland seit 2003 in Betrieb sind. Auch synonym als 3G bezeichneter Mobilfunkstandard (dritte Mobilfunkgeneration), der die digitale und breitbandige Übermittlung von Daten erlaubt. Dadurch wird es erstmals möglich, weltweit mit einem Endgerät verschiedene Dienste zu nutzen. Hierfür sind sowohl stationäre Funknetze, als auch globale Satelliten-Funknetze erforderlich. Dabei stehen dem Nutzer je nach Geschwindigkeit der Fortbewegung und der Umgebung unterschiedliche Übertragungsraten zur Verfügung. Mit noch schnelleren Datentransfers bringt UMTS Multimedia aufs Handy. Beispielsweise Video-Telefonie, High-Speed surfen im Internet, Download von Music- und Videoclips, Videostreams und Mulitplayer-Games sowie Fußball live.

Upstream
Datenübertragung vom User zum Internet. Die Steigerung der Upstream-Geschwindigkeit bietet erhöhten Komfort z.B. bei der Versendung von Multimedia Dateien oder auch bei der Pflege der eigenen Website.

VDSL
Abkürzung für "Very High Speed Digital Subscriber Line". VDSL2 bietet Downstream-Geschwindigkeiten von bis zu 52 MBit/s und Upstreams von bis zu 10 MBit/s.

Voice over IP (VoIP, Internet-Telefonie, DSL Telefonie)
Die IP-Telefonie, auch als Voice over IP (kurz VoIP) bezeichnet, ist das Telefonieren über ein Computernetzwerk auf Basis des Internet Protocol. Wird die IP-Telefonie für Gespräche über das Internet genutzt, spricht man von Internet-Telefonie.

web'n'walk
Mit dem Service "web'n'walk" bringt T-Mobile als erster europäischer Netzbetreiber das offene Internet aufs Handy. Damit können T-Mobile Kunden seit Herbst 2005 überall und jederzeit auf ihre Lieblingsseiten gehen, mobil mailen und chatten. Nicht nur wie gewohnt am PC oder Laptop, sondern überall, wo das Handy funktioniert.

W-LAN
Abkürzung für "Wireless Local Area Network" Mit dieser Funktechnik im hohen Frequenzbereich (2,4 GHz) lassen sich über geringe Entfernungen von bis zu 300 Metern schnelle Datenverbindungen aufbauen. Diese Technik ist Basis privater Drahtlos-Netze sowie öffentlicher Zugangspunkte, so genannter HotSpots.

 

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Quelle: Deutsche Telekom AG